Dixieland-Jazz als die Musik der zutiefst traurigen Männer. Als einzig möglicher subversiver Akt derjenigen, die das offene Aufbegehren scheuen. Subversion durch die letztlich anale Akustik tief gepupster Tuba-Töne, durch Schweine-Glissandi der Blasinstrumente, durch bewusst stupides, dümmliches Schlagzeug, durch energisches Speichel-auf-den-Boden-Schleudern bei Flügelhorn, Posaune und Trompete, bizarr pluckernde Banjo-Klänge. Eine ganz bewusst, geradezu kalkuliert infantil-fröhliche Musik, die zu sofortigem Bierkonsum anregt und damit weiter in typisch männliche Verhaltenskodizes überleitet (gemeinsames Harnen, später, etc.).



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